Die Kartenhand

Wie man es anders machen könnte

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Die Kartenhand

Beitragvon HOlg am 29.11.2007, 08:49

Meist ist es ja sinnvoll die eigene Strategie nicht nur dem Vorgehen des Gegners, der aktuellen Spielsituation und den eigenen Möglichkeiten anzupassen sondern auch den Karten, die man auf die Hand bekommt.

Dieser Teil ist jedoch sehr glücksabhängig. Einige Karten sind der Hammer wenn man sie zur richtigen Zeit auf die Hand bekommt und haben zum "falschen" Zeitpunkt nur einen Bruchteil ihrer Wirkung (wenn überhaupt).
Das hat man durch die Doppelfunktion der Karten (Ereignis und Kampf) zwar entschärft (eine Karte ist eigentlich immer brauchbar) aber vielleicht könnte man bei den Karten den strategischen Aspekt durch Varianten etwas mehr betonen.

Wenn ich bisher mal einen Blick auf Regelvarianten oder Hausregeln geworfen habe, dann zumeist dann, wenn sie den Glücksfaktor in einem Spiel weiter reduzierten.

Nicht dass ein gewisser Glücksanteil nicht auch gut für ein Spiel sein kann, aber für meinen Geschmack kann der Glücksfaktor meist so gering wie möglich und sollte eigentlich nur in ganz extremen Fällen spielentscheidend sein.

Ein mögliche Regelvariante könnte daher in meine Augen sein, die Kartenhand besser beeinflussen zu können um ganz gezielt die eine oder andere Strategie zu verfolgen. Ich habe da keine konkreten Vorschläge, ist nur so eine Idee und bisher wenig durchdacht (aber das können wir hier ja zusammen machen).

Was könnte man machen:

1. Es gibt eine Startkartenhand:
Man startet mit einer gewissen Anzahl an Karten, dafür entfällt das Ziehen von Karten in den/der ersten Runde(n), je nach Anzahl der Karten, die man zu Beginn auf die Hand bekommt.
Vielleicht könnte man die Spieler sich sogar ein bestimmte Anzahl Karten dieser Startkartenhand aussuchen lassen.

2. Man darf in den ersten Runden (2, 3 oder 4 Runden) beispielsweise 4 Karten ziehen und nur zwei behalten. Die beiden anderen kommen unter den Stapel oder gar ganz aus dem Spiel.

3. Ein Würfelergebnis oder das "opfern" einer gewissen Anzahl an Aktionswürfeln oder anderer Handkarten ermöglicht das gezielte heraussuchen einer bestimmten Karte aus einem der beiden Stapeln.

Es gibt bestimmt noch weitere Möglichkeiten, die funktionieren könnten.

Natürlich kann man darüber diskutieren, ob eine Variante überhaupt nötig ist (natürlich ist der Ringkrieg schon jetzt ein super Spiel!) aber vielleicht findet sich ja auch die Möglichkeit einer weiteren Verbesserung.

Wobei ich nochmal betonen möchte, dass meine Vorschlag bzw. die Vorschläge ganz spontan und null durchdacht bzw. ausprobiert sind.

Will einfach mal eure Meinung hören.
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Re: Die Kartenhand

Beitragvon Blizzard am 22.12.2007, 13:12

Ich finde die Idee super. Das könnte wirklich sinnvoll sein.
Ein weiterer Vorschlag von mir wäre, dass man sich zu Begin die Karten in eine bestimmte Anzahl Haufen aufteilen darf z.B. in 4 von denen man dann ziehen darf. So könnte man seine Karten z.B. nach Regionen, oder danach ordnen ob man meint sie eher später oder eher früher im Spiel braucht.
Dabei müsste man natürlich die Spielbalance überprüfen. Meine Vermutung ist, dass der FVS stärker von so einer Regelung profitiert. So wies aussieht werde ich aber wohl, mangels Gegenspieler in nächster Zeit keine Gelegenheit haben solche Ideen zu testen :( .
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Re: Die Kartenhand

Beitragvon HOlg am 22.12.2007, 21:29

Ich bin leider auch noch nicht zum Ausprobieren gekommen :cry:

Und meine nächste Partie am kommenden Donnerstag ist mit einem Neuling, da wird natürlich erstmal mit den originalen Regeln gespielt.

Denke aber auch immer noch, die eine oder andere Variante wäre einen Test wert.
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Re: Die Kartenhand

Beitragvon Valaraukar am 14.11.2014, 15:41

Sxandy hat geschrieben:Der Schatten kann mit seinen Aktionswürfeln nur die Nazgûl bewegen. Vor dem Aktionswurf dürfen immer bis zu zwei Augen dem Jagdfeld zugewiesen werden (unabhängig von der Zusammensetzung oder der Bewegung des Ringträgers). Weiterhin wird jedes im Aktionswurf gewürfelte Auge dorthin gelegt. Mit Charakterwürfeln kann ein herkömmlicher Nazgûl zweimal bewegt werden oder zwei herkömmliche
Nazgûl je eine Region weit. Alternativ kann damit auch der Hexenkönig eine Region weit bewegt werden.
Alle anderen Wurfergebnisse (außer Augen) bewegen pro Würfel immer nur einen herkömmlichen Nazgûl eine Region weit, der Hexenkönig kann dadurch nicht bewegt werden.



Wovon sprichst du bitte? Hier fehlt komplett der Kontext, ich kann nicht erkennen, auf was du hinauswillst, bzw., wofür diese "Hausregel" gut sein soll.

Ah, wartet mal Leute, das ist offenbar wieder dieser besch...Bot, der willkürlich bereits bestehende Posts kopiert und hier postet. Ich erkenne den hier zitierten Text soeben wieder als ein Teil meiner Hausregel zu einem "Aufbruch gen Imladris" Szenario!

Kann mal bitte jemand das Profil Sxandy löschen?
Valaraukar
 

Re: Die Kartenhand

Beitragvon Uthoroc am 14.11.2014, 15:56

Hab' ihn schon an Holger gemeldet. Antworten auf die Dinger bringt nichts, einfach oben den "Diesen Beitrag melden" Button klicken.
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Re: Die Kartenhand

Beitragvon Forn am 14.11.2014, 18:24

Finde die Ideen als solche super, Holger.
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