Mini-Szenario "Frodos Bürde"!

Wie man es anders machen könnte

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Mini-Szenario "Frodos Bürde"!

Beitragvon Valaraukar am 17.06.2014, 20:14

Hallo, liebe Ringkriegfreunde! Wie diejenigen unter euch, die mich hier schon etwas länger kennen, sicherlich wissen, ist es mitunter eine meiner Lieblingsbeschäftigungen - neben dem Ringkrieg spielen an sich, versteht sich - eigene kreative Ideen, Anreize und eben auch mal ganze Szenarien zum bestehenden Ringkrieg zu entwickeln. So gut der Ringkrieg auch ist, für mich als häufigen Spieler ist hin und wieder eine kleine Abwechslung zum Gewohnten auch recht reizvoll!


Ich mache mir bereits seit einer kleinen Weile erste Gedanken darüber, wie man den Ringkrieg inhaltlich noch mehr auf den Weg der Gemeinschaft zum Schicksalsberg und zugleich auf die übermächtigen Angriffe des Dunklen Herrschers und der tapferen Verteidigung der Gefährten in den Schlachten gegen das Böse fokussieren kann! Dabei schwebt mir ein Mini-Szenario vor, eines, in dem lediglich die gewohnte Startaufstellung und ein oder zwei Regeln minimal abgeändert werden müssen, jedoch:

Noch kann es keine körperliche Gestalt annehmen, aber seine Macht wächst jeden Tag weiter an! Die NEUN (Innovationen) haben den Fluss Isen zu Mittsommer überquert und suchen überall nach dem EINEN (zündenden Funken)! Er (meine Wenigkeit) sucht ihn, sucht ihn...all seine Gedanken sind darauf gerichtet! Sein Blick durchbohrt Schatten, Wolken, Erde und Fleisch!...


Ein Kerngedanke schwebt mir dabei besonders im Sinn: ich möchte, dass folgende blaue Jagdplättchen auch schon vor Mordor in den Jagdvorrat kommen und gezogen werden können, nämlich:
- Smeagol hilft dem netten Herrn,
- Elbenseil,
- Elbenmäntel.

Jedoch erst dann, wenn Gollum der Ratgeber geworden ist. "Galadriels Phiole", und die vier roten Jagdplättchen sollen nicht vor Mordor in den Jagdvorrat kommen dürfen, um thematisch und romanhistorisch-logisch stimmig bleiben zu können.

Der Weg der Gemeinschaft nach Mordor kann dadurch - unter den passenden Umständen - leichter gemacht werden, bzw. weniger risikoreich. Denn die Chancen, die blauen Jagdplättchen irgendwann tatsächlich zu ziehen, erhöhen sich umso mehr, je früher ich diese in den Jagdvorrat legen darf. Vielleicht bekommt der FVS diese Plättchen auch wahlweise - jedoch ohne "Smeagol", dafür aber mit der "Phiole" - für je einen beliebigen Aktionswürfel ins Spiel, wenn die Gemeinschaft sich wenigstens 1x in Lorien gezeigt hat. Tut sie dies nicht, muss sie die entsprechenden Ereigniskarten auf herkömmlichen Wege "finden" und spielen. Das "Smeagol" Plättchen könnte auf gleiche Weise ins Spiel gebracht werden, sobald Gollum der Ratgeber ist. War die Gemeinschaft jedoch in Lorien und gibt danach zu beliebigen Zeitpunkten Aktionswürfel her, um diese 3 angesprochenen blauen Plättchen ins Spiel zu bringen, würde für die dann tatsächlich gezogenen Ereigniskarten dieser Plättchen wahlweise augenblicklich je eine neue Charakter-Ereigniskarte gezogen werden dürfen. Also unterm Strich ein großer Vorteil für die FV, was die Jagd, bzw. die Gemeinschaft des Ringes angeht.

Auf der anderen Hand schwebt mir vor, den Schatten dafür von Beginn an noch ein klein wenig stärker militärisch starten zu lassen. Möglicherweise mehr Truppen, verteilt über ganz Mittelerde, dafür jedoch die Politikmarker des Schattens etwas weiter weg vom Krieg. Der Sinn dahinter soll dann sein, dass der FVS es sich nicht sehr lange wird erlauben können, allzu viele Gefährten allzu lange bei der Gemeinschaft zu behalten, da diese in den schon bald losbrechenden Schlachten bitter benötigt werden!!! Da dann umso eher Gollum kommen kann, hat es die Ringgemeinschaft wieder umso leichter, unbeschadet ans Ziel zu gelangen. Leichter, aber nicht automatisch von Erfolg gekrönt...Die Zeitkomponente wird dafür umso kritischer: werden sich genügend Gefährten in die kommenden Schlachten stürzen um den Ansturm der aus allen Richtungen drängenden Horden lange genug abwehren zu können? Wird Frodo sein Ziel rechtzeitig erreichen? Wird Frodo sein Ziel überhaupt erreichen, da ihn seine Gefährten zu früh verlassen haben???

In der Theorie klingt das für mich sehr spannend! Ich muss es nur noch schaffen, das in die Realität umzusetzen. Wenn ich soweit bin, werde ich hier wieder posten. Zwischenzeitlich dürfen aber gerne Meinungen und Anregungen dazu beigetragen werden!
Valaraukar
 

Re: Mini-Szenario "Frodos Bürde"!

Beitragvon Jaston am 18.06.2014, 13:57

Jo, hört sich schon sehr interessant an - muss man halt etliche Male durchprobieren,
bis man auf nen ausgewogenen Nenner kommt.

Leichter für die Gemeinschaft ist gut,
aber trotzdem darf ja nicht gegeben sein, das die FEstungen einfach so überrannt werden.

Mein Großer hat auch ne Idee gehabt, die ich mal kurz zum besten gebe.
Und zwar ne variable Startaufstellung.
Wir probieren das mal durch und dann sag ich mal wie es gelaufen ist.

Wie haste es denn dir vorgestellt?
Geb mal ein paar Zahlen/Einheitenstärken an - wir probieren da gerne rum. :wink:
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Re: Mini-Szenario "Frodos Bürde"!

Beitragvon Valaraukar am 18.06.2014, 18:43

Aber klaro doch:

1. Basisaufstellung des Spiels.

2. Süd-/Ostlinge -1 auf Politikleiste (--> Saurons Kriegspläne sind gegenwärtig noch nicht zur Gänze gereift) EDIT: möglicherweise sollte dieser Punkt gestrichen werden...

3. Folgende Umstellung von Schatten-Truppen (hier nur Süd-/Ostlinge betreffend --> Sauron hat diese Truppen als Unterpfand für die "Treue", besser, Unterwerfung, seiner Vasallenkönige bereits nach Mordor entsenden lassen, um sie alsbald für seinen großen Krieg einzusetzen):

Nah-Harad -2 Regulär, -1 Elite
Südliches Rhun -1 Regulär, -1 Elite
Östliches Rhun +1 Regulär, +1 Elite
Morannon +1 Regulär, +1 Elite
Minas Morgul +1 Regulär, +1 Elite
Gorgoroth +1 Regulär, +1 Elite
Aschengebirge +2 Regulär.

Sauron hat somit in und um Mordor von Beginn an stärkere Kräfte, als sonst üblicherweise. Dennoch kann er diese Truppen nur dann optimal nutzen, wenn sich Sauron UND die Süd-/Ostlinge bereits im Krieg befinden, sonst hat er nichts durch sie hinzugewonnen! Außerdem sind die Regeln der Politik zu beachten, denn solange die S/O nicht im Krieg sind, können sie auch innerhalb Mordors nicht umgeschichtet (bewegt) werden!

Die Freien Völker müssen das bisschen an Zeitgewinn, bis der Schatten komplett kriegsbereit ist, nutzen, um ihre Stellungen zu festigen. Zwar dauert die volle Kriegsbereitschaft des Schattens in diesem Szenario ein klein wenig länger als sonst; dennoch kann der Schatten dafür dann gerade um die Regionen Gondor und den ganzen Norden nur umso stärker losschlagen...

EDIT: Ist gegenwärtig noch in der Testphase. Die ersten beiden Spiele hier waren in etwa ausgeglichen, jedoch war bislang noch keine Notwendigkeit, übermäßig Gefährten für Schlachten zu trennen, notwendig geworden...Der Schatten hatte doch zu große Probleme damit, schnell genug mit allen Nationen in den Krieg zu kommen und zugleich seine Schergen zu rekrutieren.
Valaraukar
 

Re: Mini-Szenario "Frodos Bürde"!

Beitragvon Jaston am 18.06.2014, 21:14

Die + Truppen sind aber auch nur alles Südländer, oder?

Hmm, gibt aber halt dann auch den FV von Anfang an gleich die Chancen auf die fiesen Karten mit den 2 Truppen aus 2 Nationen. hm hm hm,
naja muss man halt mal ausprobieren.
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Re: Mini-Szenario "Frodos Bürde"!

Beitragvon Valaraukar am 18.06.2014, 22:08

Ja, alles Südländer.

Es gibt ja nur eine "fiese" Karte mit Truppen aus mindestens 2 unterschiedlichen Nationen. ;) Das wird der Schatten schon verkraften, denk ich. Mehr als 1 bis 2 Treffer kommen durch die Karte eh selten zusammen und auch im ganz normalen Spiel gibt es doch immer wieder mal die Situation, wo besagte Karte "Der Geist von Mordor" eingesetzt werden könnte.

Ja, probieren muss man es schon noch. Ist sozusagen ne "Beta-Testphase". Ausprobieren, Unstimmigkeiten ausmerzen, ausprobieren, weitere Unstimmigkeiten ausmerzen usw..
Valaraukar
 


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